FOI
Funktionelle Orthonomie und Integration
Ausbildungsinstitut für FOI GbR

Kurse : Supervisionskurs : Konzept

Dieser Kurs wird ab 2018 eingeführt bzw. vom Ausbildungsinstitut für FOI® organisiert um vor Allem der hohe Qualitätsstandard unsere Ausbildung nochmals zu stärken. Dazu ist es wichtig geworden diesen Standard sowohl für die Kursteilnehmer selbst als auch durch die Bestimmungen und Anforderungen der Krankenkassen und Versicherungen die Kompetenzen der FOI-Therapeuten bezüglich Handlungs- und Behandlungsqualität zu überprüfen und zu bewachen.

Struktur des Kurses

Die Kursstruktur sieht so aus, dass, wie bei uns gewohnt, es um ein 3-Tageskurs geht mit 25 Kursstunden. Theoretische und praktische Teile werden sich in guter Balance zu einander abwechseln. Die Thematik wird sich hauptsächlich an die tägliche Praxis, das Behandeln von Patienten mit funktionellen und (teilweise) strukturellen Problemen, orientieren. Die Inhalte werden vor allem abhängen von das was die Teilnehmer selbst einbringen mit den vorbereitenden Casi (siehe 3. Kursvorbereitung).

Kursvorbereitung für die Teilnehmer

Der Kursteilnehmer bereitet für den Kurs einen  Patientencasus vor. Dieser Casus, welche er aus seiner eigenen Praxis rekrutiert, sollte er selbst behandelt und auch persönlich komplett dokumentiert haben. Für diese Dokumentation sollten spezielle Dokumentationsformulare benutzt werden, welche vom Ausbildungsinstitut für FOI® zu Verfügung gestellt werden. Diese Formulare werden Ihnen ca. 2,5 Monate vor dem Kurs per E-Mail zugeschickt.   Die gesamte Casi von allen Teilnehmern formt die Basis für den Kursinhalt.

Der Casus sollte eine Fallbesprechung sein, bei welchem der Therapeut an gewisse Grenzen gestoßen ist.

Diese Grenzen / Schwierigkeiten in der Therapie können vom Patienten bestimmt sein (z.B. seine strukturellen Probleme, psychosoziale Probleme, oder Anderes) oder vom Therapeuten bestimmt sein (welche Grenzen habe ich persönlich in meiner Therapie; wo kann ich mich verbessern; welche Art von Patienten bereiten mir Probleme bzw. auch Ängste; usw.). Es geht nicht um einen Casus wobei alles ohne Probleme und Schwierigkeiten verlaufen ist. Davon lernen der Therapeut und auch die anderen Kursteilnehmer nichts.

Für die Vorbereitung des Kurses müssen die ausgefüllten Dokumentationsformulare spätestens 3 Wochen vor Anfang des Kurses im Sekretariat des Ausbildungsinstituts abgegeben werden, damit die Dozenten Zeit genug haben diese durch zu sehen und zu beurteilen was aus dem Casus hervorgeht um dieses in dem Kurs einbringen zu können.

Kursdurchführung

In dem Kurs stellt jeder Teilnehmer sein Casus vor in einer Rangfolge, welche von den Dozenten gewählt wird, und der Casus wird in der Teilnehmergruppe besprochen bezüglich folgende Inhaltspunkte:

  • Welche typischen Merkmale zeigt der Casus.
  • Welche strukturellen Probleme haben den Verlauf bestimmt.
  • Welche funktionellen Probleme haben den Verlauf bestimmt.
  • Welche Merkmale des Patienten haben den Verlauf bestimmt.
  • Wie war der Vorgehensweise des Therapeuten.
  • Hat der Behandlungsplan funktioniert; wo und warum musste sie korrigiert werden.
  • Wie waren die Reaktionen des Patienten auf der Behandlung.
  • Wie sind die prognostischen Einschätzungen gewesen; aus welchen Gründen musste sie eventuell angepasst werden.
  • Wie sind die strukturellen Probleme eingebunden worden (Bitte MRT-Aufnahmen mitnehmen zum Kurs!!)
  • Welche praktischen Erfahrungen fehlen um ähnliche Fälle in Zukunft besser begegnen zu können
  • Welche Techniken fehlen und müssen geübt werden.

Es sollte aber klar sein, dass keine Beurteilungen bzw. Benotungen oder Ähnliches unter den Teilnehmern oder von den Dozenten stattfinden soll. Es geht in diesem Kurs vor Allem um Erfahrungsaustausch und Lernmomente. Deshalb ist es vor Allem sinnvoll die schwierigsten Casi die den Therapeuten begegnet sind vor zu stellen.

An Hand von den eingebrachten Casi werden die Dozenten die praktischen Übungsstunden begleiten und Form geben.